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Obersteinbach (Frankreich)
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Parkmöglichkeit unterhalb der Burg
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Jederzeit freier Zugang
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Mauerreste
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Nein
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Nein
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Nein
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Burg Wineck:
Anfahrt: Von der A65 oder A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Pirmasens, bzw. Richtung Landau, bis zur Abfahrt Hinterweidenthal. Von hier geht’s weiter über die B427 Richtung Dahn. Hinter Dahn-Reichenbach fährt man rechts ab Richtung Bruchweiler, Bundenthal. In Bundenthal dann rechts ab nach Rumbach und danach weiter Richtung Lembach, Hirschthal. In Hirschthal überquert man dann die Grenze nach Frankreich. Ca. 3km hinter der Grenze fährt man rechts weiter (auf der D3) Richtung Niedersteinbach, Obersteinbach. Nach Obersteinbach folgen Sie an der Abzweigung D3/D53 der D53 Richtung Reichshofen für ca. 1,5km. Hier befindet sich auf der rechten Seite, ein kleiner Parkplatz (nicht ausgeschildert). Vom Parkplatz aus erreichen Sie die Burg, dem gelben Punkt folgend (durch die Schranke) in ca. 25 Minuten bei mäßigem Aufstieg. Wenn Sie Burg Wineck besuchen, sollten Sie auf Grund der Nähe die Burg Wittschlössel nicht auslassen.
Info: Die Geschichte von Burg Wineck (auch Windeck genannt) liegt nahezu im Dunkeln. Je nach Quelle wird eine Gründung irgendwann im 13 Jh. angenommen. Dies wird durch die Bauform bestätigt. Auch über die Besitzer gibt es keine stichhaltigen Informationen. Im 14. Jh. war sie vermutlich im Besitz der Lichtenberger, später dann der Dürkheimer. Als gesichert kann ihre Zerstörung im Jahre 1667 zu die Truppen Montclars angesehen werden. Burg Wineck ist eine sehr kleine Burg. Kernstück der Anlage ist der relativ kleine Burgfelsen. Lediglich ein paar Balkenlöcher und eine Felsenkammer deuten auf ein Bearbeitung des Felsen hin. Der größte Teil der Burg lag somit in der Unterburg. Sie wurde von einer Ringmauer umgeben, welche heute noch auf der Nordseite relativ gut erhalten ist. Während es auf der Ostseite noch verhältnismäßig viele Bebauungsspuren gibt, befinden sich auf der Westseite lediglich minimale Reste. Der Zugang zur Oberburg erfolgte an der Ostseite. Hier ist auch noch eine Felsenkammer zu erkennen, welche wohl für das Wachpersonal bestimmt war. Auf der Oberburg, welche heute leider nicht mehr zugänglich ist, befinden sich die Reste des Bergfrieds. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei eher um einen Wohnturm, als um einen reinen Bergfried. In der Geschichte spielte Burg Wineck wohl keine all zu große Rolle. Anzeichen dafür ist wohl auch der eigentlich so gut wie gar nicht vorhandene Schutz gegen Angreifer. Lediglich eine Ringmauer von minderer Stärke dürfte selbst im Mittelalter nur “Laien” abgeschreckt haben. Aus diesem Grund wird Burg Wineck auch immer in Verbindung mit den Burgen Windstein oder Schöneck gebracht. Vermutlich hatte Sie die Funktion einer Art Vorburg. Neben den soeben genannten Burgen verblasst Burg Wineck ein wenig. Wenn sie unter Zeitdruck stehen, sollten Sie sich lieber auf die Burgen Windstein und Schöneck konzentrieren, ein Besuch jedoch ist bestimmt kein Fehler.
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