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Windstein (Frankreich)
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Parkplatz unterhalb der Burg
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Jederzeit freier Zugang
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Wohnturm
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Restaurant direkt unterhalb der Burg
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Nein
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Nein
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Burg Neu-Windstein:
Anfahrt: Von der A65 oder A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Pirmasens, bzw. Richtung Landau, bis zur Abfahrt Hinterweidenthal. Von hier geht’s weiter über die B427 Richtung Dahn. Hinter Dahn-Reichenbach fährt man rechts ab Richtung Bruchweiler, Bundenthal. In Bundenthal dann rechts ab nach Rumbach und danach weiter Richtung Lembach, Hirschthal. In Hirschthal überquert man dann die Grenze nach Frankreich. Ca. 3km hinter der Grenze fährt man rechts weiter (auf der D3) Richtung Niedersteinbach, Obersteinbach. Nach Obersteinbach folgt man dann links der D53 für 7,5km Richtung Reichshofen, Windstein. Nun fährt man rechts ab Richtung Windstein, und folgt der Beschilderung zur Burg. Ein Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Burg ist ausgeschildert. Folgen Sie von hier zu Fuß der Straße Bergauf bis zur “Auberge De La Faveur”. Von hier gelangen Sie links zur Burg Neu-Windstein, und rechts zur Burg Alt-Windstein.
Info: Auch Burg Windstein lässt sich was Ihre Gründungszeit angeht nur sehr schwer zuordnen (siehe auch Alt-Windstein). Vermutlich lag diese aber um das Jahr 1200. Erste urkundliche Erwähnung findet Burg Neu-Windstein im Jahre 1338. 1366 wird der Teilbesitz der Burg dem Bistum Speyer durch Kaiser Karl IV bestätigt. Ab dem Ende des 15. Jh. wurde sie dann zum besseren Schutz vor Feuerwaffen umgebaut. Ihre endgültige Zerstörung erfuhr sie im Jahre 1676 durch die Truppen von Montclar, wobei sie zu diesem Zeitpunkt wohl bereits mehr oder weniger eine Ruine war. Burg Neu-Windstein besticht in erster Linie durch Ihren beeindruckenden Wohnturm, der gleichzeitig die Funktion einer Schildmauer und des Bergfrieds übernahm. Er hat heute noch eine Höhe von ca. 21 Metern, welche wohl auch der ursprünglichen Höhe entspricht. Besonders hervorzuheben sind die vorzüglich gearbeiteten Fenster. Unterhalb des Wohnturms befindet sich ein großer Felsenkeller. Ein wesentliches Merkmal der Burg stellt das im Norden vorgelagerte Torrondell dar. Es besitzt nur ein Stockwerk, bei einer Mauerdicke von ca. 2,50m. Ebenfalls der Verteidigung diente der vom Graben aus gut erkennbare Schießerker an der Nordseite der Burg. Alles in Allem muß man aber sagen, daß Burg Neu-Windstein nicht gerade als sicher bezeichnet werden kann. Ihre Verteidigungsvorrichtungen sind eher minimal. Wer Alt-Windstein besucht sollte Neu-Windstein auf gar keinen Fall auslassen. Zu erwähnen gilt auch noch eine Burganlage, deren Namen nicht bekannt ist. Sie befindet sich etwa hundert Meter vor Neu-Windstein, direkt am Weg zur Burg. Ebenso wie Ihr Name ist auch Ihre Funktion und Entstehung völlig unklar. Lediglich minimale Mauerreste, sowie Felsbearbeitungen sind zu erkennen.
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