Burg Wasigenstein

Burg Wasigenstein,  Wengelsbach (Frankreich)

 

 Wengelsbach (Frankreich)

 Parkmöglichkeit nahe der Burg

 Jederzeit freier Zugang

 Felsentreppen, Mauerreste, und Felsenkammern

 Nein

 Nein

 Nein

 

Burg Wasigenstein:

 

Anfahrt:
Von der A65 oder A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Pirmasens, bzw. Richtung Landau bis zur Abfahrt Hinterweidenthal. Von hier geht’s weiter über die B427 Richtung Dahn. Hinter Dahn-Reichenbach fährt man rechts ab Richtung Bruchweiler, dann weiter nach Rumbach und danach Richtung Schönau und weiter nach Hirschthal über die Grenze nach Frankreich. Hier fahren Sie auf der D929 bis die D3 kreuzt. Hier biegt man rechts ab Richtung Niedersteinbach. Kurz nach Niedersteinbach geht’s weiter Richtung Wengelsbach. Nach ca. 3km erreichen Sie den Parkplatz der Wasigenstein. Von dort führt ein ausgeschilderter Weg in guten 5min zur Burg.

 

Info:
Burg Wasigenstein findet erste Erwähnung in einer Urkunde aus dem Jahre 1270. Vermutet wird allerdings, das bereits vorher eine Anlage auf dem Felsen existierte. Burg Wasigenstein liegt auf zwei Felsen - auf jedem Fels steht eine Burg. Somit besteht Sie eigentlich aus zwei Burgen - Die “Alte” auf dem östlichen Fels, auch “Groß Wasigenstein” genannt, und die “Neue”, “Klein Wasigenstein”, auf dem westlichen. Im Gegensatz zu den meistens Burgen im Wasgau ist die Dokumentation der Burg Wasigenstein relativ reichhaltig. So kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die “Alte” zwischen 1250 und 1270 gebaut wurde. Die “Neue” hingegen wurde aufgrund von Erbteilungen Anfang des 14Jh. errichtet. Dies führte auch zu einem Ausbau der “Alten”. Burg Wasigenstein wurde zwischen Ende des 14Jh. und Mitte des 15 Jh. insgesamt 7 mal belagert und erobert. Nach dieser Zeit fehlen jegliche Dokumente was zur Annahme führt, das die Wasigenstein nach der letzten Eroberung nicht wieder aufgebaut wurde. Während von der “Ost-Burg” nicht all zu viel übrig geblieben ist, ist bei der “West-Burg” noch einiges an Mauerwerk da. Aufgrund der recht kleinen Fläche war sie als als Wohnturm gestaltet. Recht gut erhalten ist noch ein Maßwerkfenster. Auf der “Ost-Burg” sind noch Reste des 5-eckigen Turms, sowie ein Felsenkeller und weitere spärliche Mauerreste erhalten. Sehr schön ist auch der Halsgraben mit der Viehtränke. Besonders beeindruckend ist der in den Fels gehauene Aufgang zur Oberburg. Angeblich soll Burg Wasigenstein auch Schauplatz im Walthari Lied der Nibelungen sein.

 

 

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