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Obersteinbach (Frankreich)
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Parkmöglichkeit unterhalb der Burg
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Jederzeit freier Zugang
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Toranlage mit Gußerker
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Nein
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Nein
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Nein
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Burg Schöneck:
Anfahrt: Von der A65 oder A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Pirmasens, bzw. Richtung Landau, bis zur Abfahrt Hinterweidenthal. Von hier geht’s weiter über die B427 Richtung Dahn. Hinter Dahn-Reichenbach fährt man rechts ab Richtung Bruchweiler, Bundenthal. In Bundenthal dann rechts ab nach Rumbach und danach weiter Richtung Lembach, Hirschthal. In Hirschthal überquert man dann die Grenze nach Frankreich. Ca. 3km hinter der Grenze fährt man rechts weiter (auf der D3) Richtung Niedersteinbach, Obersteinbach. Nach Obersteinbach folgen Sie an der Abzweigung D3/D53 der D53 Richtung Reichshofen für exakt 3km. Hier befindet sich auf der rechten Seite, in der Kurve, ein kleiner Parkplatz (nicht ausgeschildert). Vom Parkplatz aus erreichen Sie die Burg, dem grünen Dreieck (halb rechts) folgend in ca. 10-15 Minuten nach extrem schweißtreibenden Aufstieg.
Info: Auch bei Burg Schöneck liegt das exakte Gründungsdatum im Dunkeln. Erstmals erwähnt wird die Burg als Lehen des Bistums von Straßburg im Jahre 1287. Auf Grund baulicher Befunde kann eine Gründung in der ersten Hälfte des 13. Jh. vermutet werden. Ebenfalls ist es nicht ausgeschlossen, daß die Burg bereits in der ersten Hälfte des 12 Jh. errichtet wurde. Erstmals zerstört wurde sie bereits 1280 durch König Rudolph von Habsburg, um dem Raubrittertum der Besitzer Einhalt zu bieten. Die Burg wurde danach wieder aufgebaut und ging in den Besitz der Lichtenberger über. Zu Anfang des 14. Jh. erlangten die Herren von Schöneck bereits einige Teile der Burg als Afterlehen. Nach dem Aussterben der Schönecker im Jahre 1517 ging das Lehen an die Eckbrechte von Dürkheim über. Diese bauten die Burg zwischen 1545 und 1592 um und passten sie der Verteidigung gegen Feuerwaffen an. Endgültig zerstört wurde Burg Schöneck im Jahre 1680 durch Montclar, der die Burg eroberte und sprengte. Ein Wiederaufbau erfolgte nicht mehr. Bereits beim “Anmarsch” auf die Burg erkennt man Ihren massiven Ausbau als Verteidigungsanlage. Burg Schöneck liegt auf einem langgestreckten, zweigeteilten Felsen (Nordfelsen und Südfelsen). Die Teilung des Felsens erfolgte im 14 Jh. und ist nicht natürlichen Ursprungs. Im Norden wird die Burg durch einen Graben vom Berghang abgetrennt. Man gelangt in das Burginnere über einen Graben welcher Links und Rechts von einer Barbakane gesäumt wird. Dabei blickt man stets auf den mächtigen Geschützturm welcher sich auf der Westseite der Burg befindet. Um zur Oberburg zu gelangen muß man links durch ein Felsentor. Hier wurde der Zugang dann nochmals durch eine Toranlage mit Gußerker und einer weiteren Barbakane gesichert. Die östliche Vorburg erstreckt sich zwingerartig über die ganze Länge der Anlage und wird im Norden durch einen mehreckigen, im Osten durch einen halbrunden Flankierungsturm gedeckt. Während auf der südlichen Oberburg nur noch geringe Mauerreste erhalten sind, stehen auf der Nördlichen noch teilweise 2 Stockwerke hohe Mauern des Palas. Am nördlichen Ende sind auch noch sehr gut die Bodenplatten zu erkennen, mit denen dieser Bereich der Burg ausgestattet war. Burg Schöneck zählt zu den Burgen die Sie als Burgenfreund auf jeden Fall besuchen sollten. Da auf der Burg seit Jahren Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten laufen, gibt es bei jedem Besuch wieder etwas Neues zu sehen.
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