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Ramberg
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Parkmöglichkeit in der Nähe der Burg
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Jederzeit freier Zugang
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Gotische Fenstergruppe
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Waldhaus “Drei Buchen”, ca. 10 Minuten entfernt.
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Nein
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http://www.burg-meistersel.de
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Burg Meistersel:
Anfahrt: Man gelangt zur Burg von der A65 oder A8 kommend über die B10 Richtung Landau. Vor bzw. nach Annweiler fährt man ab Richtung Albersweiler und dann weiter Richtung Ramberg. Wenn man den Ort Ramberg durchquert hat geht’s noch 2,5km weiter Bergauf, bis man den Parkplatz „Drei Buchen“ auf der rechten Seite erreicht hat. Nun überqueren wir die Straße und nehmen den Weg der durch die Schranke führt, rechts neben dem Denkmal für Kriegsopfer. Die zweite Abzweigung, bergauf, führt uns dann zur Burg. Für den relativ leichten Weg braucht man ca. 10 Minuten.
Info: Burg Meistersel oder auch Burg Modeneck genannt zählt zu den frühen Reichsburgen der Pfalz. Die exakte Entstehungszeit ist unbekannt, wird aber im 11 Jh. vermutet. Der Name Meistersel leitet sich von den Worten „Meister“ und „Saal“ bzw. „Meister des Saales“ ab – d.h. auf Meistersel waren die Ministerialen der Burg Trifels ansässig. Der Name Burg Modeneck, bzw. „Modenbacher Schloß“ rührt von dem nahe gelegenen Modenbachtal her. Die erste gesicherte Erwähnung findet Burg Meistersel in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1100. In ihr übertrug Bischof Johann I. von Speyer die Burg, die sich zu diesem Zeitpunkt vermutlich in seinem Privatbesitz befand, an sein Bistum. 1186 wird dann mit Heinrich von Meistersele der erste Burgvogt genannt. Zwischen dem Ende des 13. Jh. und Anfang des 15. Jh. wurde Burg Meistersel mehrfach aufgeteilt, verpfändet, bzw. verkauft. In dieser Zeit gab es sehr viele unterschiedliche Besitzer mit teilweise recht kleinen Anteilen an der Burg. So besaß zum Beispiel Ende des 14. Jh., Johannes von Gommersheim, 2/8 als Pfand und die Ochsensteiner und der Kurfürst jeweils 1/16 als Eigentum. 1485, nach dem Tod des letzten Ochsensteiners, werden deren Anteile an Burg Meistersel von Kaiser Friedrich III. als erledigtes Lehen eingezogen. Dadurch wird die Reichszugehörigkeit der Burg nochmals ganz klar bestätigt. Erstmals zerstört wurde Sie wahrscheinlich im Bauernkrieg 1525, und endgültig dann während des Dreißigjährigen Kriegs. Burg Meistersel ist eine der kleineren Felsenburgen. Sie liegt idyllisch im Wald verborgen - noch nicht einmal einen Wegweiser hat man Ihr gestiftet. Der Burgenfreund wird aber nach der Besichtigung mit voller Unverständnis auf diese Situation reagieren. Burg Meistersel hat neben einer Schildmauer, einem Halsgraben, einem völlig ummantelten Brunnen und einer wunderschönen, gotischen, Fenstergruppe noch einiges mehr zu bieten. In fast jedem Winkel der Burg gibt es etwas zu entdecken. Leider ist Burg Meistersel das Aushängeschild für wissenschaftliches und kulturelles Nichtstun. Diese bezaubernde Anlage wird einfach Ihrem Verfall überlassen. Gut zu sehen ist dies am Beispiel der Fenstergruppe. Sollte hier nicht schnellstens gehandelt werden, wird wohl nicht mehr viel übrig bleiben. Da sich die Anlage im privaten Besitz befindet, ist hier allerdings die rechtliche Lage auch nicht ganz einfach. Zur Zeit (02/2006) steht Burg Meistersel für 1.000 EURO zum Verkauf. Interessanter Weise wurde die Burg bereits 1662 für den gleichen Betrag veräußert, damals waren es allerdings 1.000 Dukaten. Auf der privaten Internetseite http://www.burg-meistersel.de erhalten Sie noch mehr Informationen zum gegenwärtigen Zustand der Burg. Hier können Sie sich auch mit dem Autor unter dem Menüpunkt “Kontakt” in Verbindung setzen, wenn Sie ihn bei seinen Bemühungen um den Erhalt der Burg unterstützen möchten.
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