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Eschbach
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Waldparkplatz unterhalb der Burg
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Öffnungszeiten s. unten
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Sehr gut erhaltene Küche mit Ofen
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Restaurant auf der Burg
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Nein
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Nein
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Burg Madenburg:
Anfahrt: Man gelangt zur Burg von der A65 kommend über die B10 Richtung Annweiler. Nach Landau verlässt man die B10 bei der Abfahrt Birkweiler und fährt rechts weiter Richtung Ranschbach. Danach fahren Sie weiter über Leinsweiler bis nach Eschbach. In der Ortsmitte biegen Sie rechts ab, am Sportplatz vorbei, bis Sie an dem großen Waldparkplatz angekommen sind. Von der A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Landau. Sie verlassen die B10 an der Ausfahrt Annweiler-West (Trifels) und folgen der B48 Richtung Klingenmünster. An der Gabelung der B48 fahren Sie links weiter Richtung Landau, Eschbach. Biegen Sie links ab nach Eschbach bis zur Dorfmitte, und dann weiter am Sportplatz vorbei bis zum Waldparkplatz. Vom Parkplatz aus nehmen Sie den ersten Weg auf der linken Seite, der Nummer 1 folgend bis zur Burg. Nach ca. 20min Fußweg haben Sie die Madenburg erreicht.
Info: Burg Madenburg ist die größte Burganlage der Südpfalz. Ihre Gründungszeit liegt wahrscheinlich in der 2. Hälfte des 11. Jh. Erstmals erwähnt wurde sie 1076 im Zusammenhang mit einem Treffen der deutschen Fürsten, zur Beratung über die Absetzung von König Heinrich IV (ab 1084 Kaiser Heinrich IV). Damals trug die Madenburg noch den Namen “Parthenopolis”. Dokumentiert ist ebenfalls die Eroberung eines “Castrum beatae Mariae virginis” durch den Erzbischof Adalbert I. von Mainz im Jahre 1112. Diese “Marienburg” hat sich im Bezug auf den Namen zur heutigen Madenburg gewandelt. Einen ersten “wirklichen” Rückschluss auf den heutigen Namen gibt die Erwähnung einer Gräfin Maddenberg im Jahre 1176. Bis zur Mitte des 13 Jh. sind die Besitzverhältnisse zwischen dem Reich und dem Erzbistum Speyer aufgeteilt. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der erste Reichsministeriale, Konrad Schüpf von Madenburg genannt, der das Amt des Landesrichters im Speyergau ausübte. Bis zur ersten Zerstörung während des Bauernkrieges 1525, wechselten die Besitzer mehrfach. Unter anderem war sie im Besitz der Leininger und der Fleckensteiner. Bis zum Ende des 16 Jh. wurde Sie dann mehrfach um- und ausgebaut und diente danach als Bistumsarchiv. Nach mehreren erfolglosen Belagerungen während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg dann endgültig Ende des 17 Jh. zerstört. Burg Madenburg beeindruckt noch heute schon allein durch ihre Größe. Sehr schön sind die baulichen Veränderungen der Burg am Haupttor zu erkennen. Drei gut erhaltene Wappen am Querbau (Philippsbau) und an den beiden Treppentürmen (Eberhardsbau) zählen zu den Besonderheiten der Burg. Als “Highlight” zählt wohl auch die gut erhaltene Küche im oberen Burghof. Sogar ein Backofen und ein “Herd” sind noch zu sehen. Burg Madenburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Da die Madenburg zu den bekanntesten Burgen in der Südpfalz zählt, wird sie auch entsprechend besucht. Wenn Sie Ansammlungen von Touristen entgehen möchten, sollten Sie Ihren Besuch unter der Woche, am frühen Vormittag planen. Ein Besuch der Burg ist in den folgenden Zeiten möglich: April - Oktober von 10-19 Uhr (Montags geschlossen); November - März von 12-16 Uhr (Montags und Dienstags geschlossen).
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