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Obersteinbach (Frankreich)
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Parkmöglichkeit unterhalb der Burg
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Jederzeit freier Zugang
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Felsentreppen und Felsenkammern, Mauerreste
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Nein
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Nein
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Nein
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Burg Lützelhardt:
Anfahrt: Von der A65 oder A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Pirmasens, bzw. Richtung Landau, bis zur Abfahrt Hinterweidenthal. Von hier geht’s weiter über die B427 Richtung Dahn. Hinter Dahn-Reichenbach fährt man rechts ab Richtung Bruchweiler, Bundenthal. In Bundenthal dann rechts ab nach Rumbach und danach weiter Richtung Lembach, Hirschthal. In Hirschthal überquert man dann die Grenze nach Frankreich. Ca. 3km hinter der Grenze fährt man rechts weiter (auf der D3) Richtung Niedersteinbach, Obersteinbach. Nach Obersteinbach folgen Sie an der Abzweigung D3/D53 der D3 Richtung Sturzelbronn für exakt 2,3km. Hier befindet sich auf der rechten Seite, in der Kurve, ein kleiner Waldparkplatz (nicht ausgeschildert). Vom Parkplatz aus erreichen Sie die Burg, dem gelben Rechteck (links) folgend in ca. 10 min.
Info: Die Gründungszeit von Burg Lützelhardt ist nicht eindeutig belegt. Ausgehen kann man aber vom 12.-13. Jh. In Anbetracht des Baubestands gilt eine Erbauung um 1250 als wahrscheinlich. Burg Lützelhardt wurde als Grenzburg der Lothringer zum Schutz gegen einen Angriff der Staufer vom Fleckenstein aus erbaut. Im 14 Jh. werden die Vögte von Wasselnheim genannt, deren Ursprung bis zum Jahr 1214 zurück zu verfolgen ist. Ob Sie auch als Erbauer der Burg zu nennen sind ist nicht belegbar. Zwischen 1363 und 1373 verkauften die Wasselnheimer Teile der Burg an die Fleckensteiner. Im Jahre 1520 wird Burg Lützelhardt dann an Zweibrücken-Bitsch verkauft, fällt aber 1570 nach dem Aussterben der Bitscher Linie an die Lothringer zurück. 1606 gaben die Lothringer Herzöge die Burg an die Hanau-Lichtenberg, die Erben der Zweibrücker zurück. Zerstört wurde auch sie während des Dreißigjährigen Kriegs, jedoch wird auch vermutet, daß Burg Lützelhardt bereits bei der Übergabe im Jahr 1606 eine Ruine war. Burg Lützelhardt überrascht vor allem durch Ihre Größe. Beim ersten “ansteuern” der Burg ist die Größe der Anlage nicht wirklich abzuschätzen. Um so mehr ist man überrascht, wenn man auf dem ursprünglichen und auch noch heutigen Zugang zur Burg, durch das Tor den Burghof betritt. Die Größe der ehemaligen Felsenkammern (heute oben offen) in der Vorburg lassen erahnen, welchen Umfang die Wirtschaftsgebäude gehabt haben. Gut erhalten sind auch noch Reste der Ringmauer im nördlichen Teil der Burg. Übermächtig liegt der zentrale Burgfelsen in der Mitte der Anlage. Über Felsen- und Stahltreppen gelangt man zur Oberburg. Hier thront der Bergfried mit verminderter Höhe immer noch beeindruckend über der Anlage. Unterhalb des Bergfrieds, am Aufgang zum Palas der Oberburg befindet sich eine weitere Felsenkammer. Oben im Palas angekommen wird man dann mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Interessant ist auch ein Schacht am Fuße (Südseite) des Burgfelsens. Er wird durch ein kleines Tor betreten und zeigt einen umlaufenden Rahmen (Sims) der ein Abdecken ermöglichte. Vermutlich wurde er als Lagerraum oder Zisterne genutzt. Generell gilt zu sagen, das Burg Lützelhardt auf jeden Fall einen Besuch Wert ist. Besonders für “Entdecker” ist sie bestens geeignet, da sie an jeder Ecke etwas versteckt hält. Ich habe bis jetzt auch immer das Glück gehabt, die Burg für mich ganz alleine zu haben. Noch nie habe ich da jemanden angetroffen ! Auf der anderen Seite ist es mir aber auch noch nicht gelungen die Burg zu besuchen, ohne mindestens ein mal Auge in Auge mit einem Wildschwein gestanden zu haben.
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