Burg Klein Arnsberg
Burg Klein Anrsberg, Obersteinbach (Frankreich)

 

 Obersteinbach (Frankreich)

 Parkmöglichkeit unterhalb der Burg im Ort

 Jederzeit freier Zugang

 Felsentreppen und Felsenkammern

 Restaurants im Ort

 Nein

 Nein

 

Burg Klein-Arnsberg:

 

Anfahrt:
Von der A65 oder A8 kommend fahren Sie über die B10 Richtung Pirmasens, bzw. Richtung Landau, bis zur Abfahrt Hinterweidenthal. Von hier geht’s weiter über die B427 Richtung Dahn. Hinter Dahn-Reichenbach fährt man rechts ab Richtung Bruchweiler, Bundenthal. In Bundenthal dann rechts ab nach Rumbach und danach weiter Richtung Lembach, Hirschthal. In Hirschthal überquert man dann die Grenze nach Frankreich. Ca. 3km hinter der Grenze fährt man rechts weiter (auf der D3) Richtung Niedersteinbach, Obersteinbach. In Obersteinbach angekommen nehmen Sie zu Fuß die erste Straße rechts, dem “roten Kreuz” folgend. Nach dem Sie an einem großen Felsen angelangt sind, geht’s der Beschilderung folgend mit der roten Raute weiter zur Burg. Für den relativ leichten Aufstieg benötigen Sie ca. 10-15 Minuten. In Obersteinbach gibt es mehrere Möglichkeiten zum parken. Versuchen Sie Ihr Glück gleich am Ortseingang, die erste Straße links. Am Ende der Straße befindet sich eine kleine Grünfläche zum abstellen Ihres Fahrzeuges. Sollte hier alles belegt sein, folgen Sie der Hauptstraße ca. 250m, dann kommt auf der linken Seite eine ausgeschilderte Parkmöglichkeit.

 

Info:
Burg “Klein Arnsberg” (Petit Arnsbourg) wurde vermutlich um das Jahr 1300 gegründet. Auf Grund der häufigen Verwechslung mit der lothringischen Burg “Groß Arnsberg” ist es sehr schwierig zeitgenössische Dokumente einwandfrei zuzuordnen, da häufig nur von der Burg Arnsberg die Rede ist. Erste, gesicherte Erwähnung findet “Klein Arnsberg” in Verbindung mit Dieter von Wasigenstein, einer der Lehnsmänner, im Jahre 1335. Im gleichen Jahr wurde die Burg von den Straßburgern belagert und erobert. Sie gelangte danach in den Besitz der Ochsensteiner und darauf folgend in die Hände der Grafen von Zweibrücken-Bitsch. Diese liesen die Burg im Jahr 1494 “schusswaffentauglich” umbauen. Zerstört wurde Burg “Klein Arnsberg” während des Dreißigjährigen Kriegs (vermutlich um 1635) und danach nicht wieder aufgebaut. Klein Arnsberg zählt zu den kleineren Felsenburgen, jedoch hat sie alles zu bieten, was eine Felsenburg ausmacht - Felsenkammer, Felsentreppen, Halsgraben. Leider befindet sie sich heute nicht im allerbesten Zustand. Als besonders interessant kann die um den Burgfelsen, rechtsläufige Steintreppe bezeichnet werden. Sie konnte an mindestens 2 Stellen verriegelt werden und bildete somit einen guten Schutz gegen Angreifer. Bevor man die Treppe erreicht muss man zuerst die “Eingangshalle” des Torbaus über eine Brücke durchqueren. Hier befindet sich eine in den Felsgehauene Grube und eine Felsenkammer. Ob die Grube nur der Verteidigung diente oder als Lagerraum genutzt wurde lässt sich heute nicht mehr bestimmen. Burg “Klein Arnsberg” kann sich wegen Ihrer Größe bestimmt nicht mit Burgen wie der Wasigenstein oder Burg Fleckenstein messen, jedoch gerade die kleine, kompakte Bauweise macht sie interessant.

 

 

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