Burg Heidelsburg

Burg Heidelsburg, Waldfischbach

 

 Waldfischbach

 Parken in der Nähe vom Sportplatz

 Jederzeit freier Zugang

 Mauerreste und mögliche Brunnenanlage

 Nein

 Nein

 Nein

 

Burg Heidelsburg:

 

Anfahrt:
Man gelangt zur Burg von der A65 oder A8 kommend über die B10 Richtung Pirmasens. In Pirmasens (auf der B10) fährt man ab auf die B270 Richtung Kaiserslautern, Waldfischbach. Verlassen Sie die B270 an der Abfahrt Waldfischbach-Burgalben und fahren Sie in die Ortsmitte. Dort befindet sich ein Kreisel den wir rechts, nach oben, Richtung Hermersberg, verlassen. Nach ca. 300 Metern biegt man wieder rechts ab Richtung Friedhof bzw. Sportplatz. Oben am Sportplatz angekommen fahren Sie weiter bergauf Richtung Galgenberghaus. Nach ein paar Metern halten Sie rechts, direkt unter der Stromleitung, auf dem kleinen Parkplatz. Von hier folgen Sie, der Beschilderung zur Burg. Für den relativ leichten Weg braucht man ca. 50-60 Minuten.

 

Info:
Burg Heidelsburg unterscheidet sich von allen anderen Burgen im Wasgau. Dies liegt vor allem daran, das Sie keine Felsenburg ist, und zur Zeit des Burgenbaus bereits nicht mehr existierte. Genaue Informationen über die Heidelsburg sind Mangelware. Die Burganlage wurde wohl schon 350 n.Chr. von den Römern errichtet – zumindest deutet der Fund von Bronzemünzen darauf hin. Bei einer gefundenen Inschrift wurde der Namenszusatz „Saltuarius“ (Waldverwalter) entdeckt. Daraus schließt man, daß hier wohl der Sitz eines römischen „Forstamts“ war. Ebenfalls wurden Grabdenkmäler (ein Replikat ist heute noch vorhanden) gefunden, die Männer mit einer Axt zeigen. Solch eine Axt wurde auch auf Burg Heidelsburg entdeckt. Es wird vermutet, daß die Römer hier intensiv Forstwirtschaft betrieben haben. Wahrscheinlich diente die Anlage ebenfalls zum Schutz einer hier vorbeiführenden Straße. Aus diesen Gründen trägt Burg Heidelsburg auch den ehrenvollen Titel: „Ältestes Forstamt Deutschlands“. Heute sind von der Anlage nur noch Reste der Ringmauer und des Torbaus zu sehen, welche aber durch die für den Wasgau ungewöhnliche Größe der verwendeten Steinquader wirklich beeindruckend sind. Folgt man dem Weg weiter, links am Tor vorbei, findet man auf der rechten Seite noch eine Grube. Wahrscheinlich hatte Sie die Funktion eines Brunnens oder einer Zisterne – gesichert ist dies jedoch nicht. Nichts desto trotz, dieser Ort hat einfach etwas Magisches.

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