|
|

|
Merzalben
|
|

|
Parkmöglichkeit direkt unterhalb der Burg
|
|

|
Jederzeit freier Zugang
|
|

|
Einzigster siebeneckiger Bergfried in Deutschland
|
|

|
Nein
|
|

|
Nein
|
|

|
Nein
|
|
Burg Gräfenstein:
Anfahrt: Man gelangt zur Burg von der A65 oder A8 kommend über die B10 Richtung Pirmasens. Vor bzw. hinter Pirmasens nimmt man die Abfahrt “Münchweiler” und fährt weiter Richtung Rodalben. An Münchweiler vorbei geht’s dann rechts ab Richtung “Merzalben”. Am Ende des Dorfes folgt man der Beschilderung und fährt Rechts den Berg hinauf. Je nach körperlicher Verfassung benötigt man für den mittelschweren Aufstieg ca. 5-10 Minuten.
Info: Wer im Wasgau unterwegs ist sollte auf jeden Fall einen Abstecher zur Burg einplanen. Burg Gräfenstein, auch “Merzalber Schloß” genannt, ist laut Geschichtstafel an der Burg ein “Juwel aus der Stauferzeit”. Diese Bezeichnung ist aus meiner Sicht keineswegs übertrieben und ich möchte es mir auch nicht nehmen lassen, diese Burg als meinen persönlichen Favoriten im Wasgau zu bezeichnen. Die Gründungszeit liegt wohl zu Beginn des 13 Jh. Nach einer Zerstörung im Jahre 1525, wurde die Burg um 1540 wieder aufgebaut. Ihre endgültige Zerstörung erfolgte während des Dreißigjährigen Kriegs durch einen Brand, der von den Besatzern verursacht wurde. Ob Burgenfreund oder nicht, der unbeschreiblichen Ausstrahlung der Burg kann sich wohl niemand entziehen. Meterhohe Mauern, Gewölbe, ein noch intakter Kamin, der siebeneckige, begehbare Bergfried - all das muß man direkt vor Ort “erlebt” haben. Man hat manchmal das Gefühl, daß die Ritter erst vor kurzem die Burg verlassen hätten. Sogar meine Tochter, die sich fast immer weigert wieder auf “so eine blöde Burg” zu gehen, war hier völlig begeistert. Wer die Möglichkeit hat eine Taschenlampe mitzunehmen, der sollte dies tun, denn der Aufstieg auf den Bergfried erfolgt über eine recht dunkle Wendeltreppe - Aber es geht auch ohne - ich hatte noch nie eine dabei. Ein weiteres und mir ehrlich gesagt völlig unbegreifliches Highlight ist die Tatsache, das auf der Burg nur selten Besucher anzutreffen sind. Die Heerscharen von Touristen, die gerade in der Urlaubszeit den Pfälzer Wald “belagern”, sind hier nicht anzutreffen. Ich hatte meistens “meine Burg” für mich ganz alleine.
|